Nützliche Information


Die Grenzen Deutschlands

Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich in Mitteleuropa und grenzt im Norden an Dänemark, im Nordosten an Polen, im Osten an Tschechien, im Südosten an Osterreich, im Süden an die Schweiz, im Südwesten an Frankreich, im Westen an Luxemburg und Belgien und im Nordwesten an die Niederlande.

Die Bundesländern

Die Bundesrepublik besteht aus 16 Bundesländern. Das sind: Baden-Württemberg mit Hauptstadt Stuttgart; Bayern mit Hauptstadt München; Berlin; Brandenburg mit Hauptstadt Potsdam; Bremen mit Hauptstadt Bremen; Hamburg; Hessen mit Hauptstadt Wiesbaden; Mecklenburg-Vorpommern mit Hauptstadt Schwerin; Niedersachsen mit Hauptstadt Hannover; Nordrhein-Westfallen mit Hauptstadt Düsseldorf; Rheinland-Pfalz mit Hauptstadt Mainz; Saarland mit Hauptstadt Saarbrücken; Sachsen mit Hauptstadt Dresden; Sachsen-Anhalt mit Hauptstadt Magdeburg; Schleswig-Holstein mit Hauptstadt Kiel; Thüringen mit Hauptstadt Erfurt.

 

Das Klima

Deutschland gehört vollständig zur gemässigten Klimazone Mitteleuropas und befindet sich im Ubergangsbereich zwischen dem maritimen Klima im Westeuropa und dem kontinentalem Klima im Osteuropa. Das Klima in Deutschland wird unter anderem vom Gulfstrom beeinflusst, der die klimatischen Werte fur die Breitenlage ungewöhnlich mild gestaltet. Die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur betrug -45.9 Grad Celsius, sie wurde am 24.Dezember 2001 am Funtensee registriert. Die bisher höchste Temperatur betrug 40.3 Grad Celsius und wurde am 8.August 2003 in Karlsruhe sowie am 13.August 2003 in Freiburg im Breisgau.

map

Die Bevölkerung

Anfang 2008 lebten in der Bundesrepublik 82.217.800 Einwohner auf einer Fläche von 357.104 Quadratkilometern. Das Land gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt. Etwa 75 Millionen Menschen /91 Prozent/ sind deutsche Staatsbürger. Von diesen haben wiederum 7 Millionen Bürger einen Migrationshintergrund, das heist, sie sind:
“Aussiedler” bzw. “Spätaussiedler” deutscher Nationalität, von denen die mеisten aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion (51 Prozent, umgangsprachlich meist als “Russlanddeutsche” bezeichnet) und aus Polen (34 Prozent) eingewandert sind. Zwischen 1950 und 2002 waren dies insgesamt 4.3 Millionen Menschen, oder
Im Land geborene oder seit langer Zeit in Deutschland lebende ehemalige Ausländer, die seit der Anderung des Staatsbürgerschaftsrechts auf eigenen Antrag eingebürgert wurden.

Von den Einwohnern mit ausschliesslich anderer Staatsangehörigkeit stellen die türkischen Staatsangehörigen mit 1.713.551 die grösste Gruppe. Die übrigen sind überwiegend EU-Bürger (2.1 Millionen). Den grössten Anteil haben hier Italiener (528.318), Polen (384.808) und Griechen (294.891). Der Anteil der europäischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Ländern (3,2 Millionen) hat sich durch Migration aus dem ehemaligen Jugoslawien (1,0 Millionen; darunter sind ethnische Serben mit 600.000 die Mehrheit) und aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion in den 1990er-Jahren erhöht. 2007 erwarben 113.030 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft durch Einbürgerun.

Religionen

Die Mehrheit der deutschen Staatsbürger gehört einer christlichen Konfession an: Römisch-katholische Kirche (31.0 Prozent-tendenziell überwiegend in West- und Süddeutschland), Evangelische Kirche in Deutschland (Lutheaner, Reformierte und Unierte-30.2 Prozent, tendenziell vor allem in Norddeutschland), Orthodoxe Kirche und orientalische Kirchen insgesamt 3 Prozent, Neuapostolische Kirche 0.46 Prozent, Zeugen Jehovas – 0.2 Prozent, und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen.

 

Feiern und Feste

Eine der grössten touristischen Attraktionen ist das Oktoberfest in München. Bedeutende Veranstaltungen von Karneval, Fastnacht und Fasching sind unter anderem der Kölner Karneval, die Mainzer Fastnacht und die Schwäbisch-alemannische Fastnacht. In Hannover findet alljährlich das grösste Schützenfest der Welt statt.
Die Kieler Woche, eine seit Ende des 19.Jahrhundert in Kiel ausgetragene Segelregatta, ist das grösste Segelsporterreignis der Welt und zugleich das grösste Sommerfest im Norden Europas.

Der Nationalfeiertag ist der Tag der Deutschen Einheit am 3.Oktober. Er ist der einzige vom Bund festgelegte Feiertag. Alle anderen Feiertage sind Angelegenheit der Länder. Es gibt 8 weitere Tage, die in allen 16 Ländern Feiertage sind: mit christlichem Hintergrund: Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und die beiden Weihnachtsfeiertage; ohne christlichen Hintergrund sind Neujahr und der Tag der Arbeit.
Zusammen mit allen Sonntagen gelten die Feiertage als „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“.